Seit Oktober 2025 geht MINT-SPASS regelmäßig mit Angeboten ins Jugendzentrum Maximiliansau.
Ein Experiment drehte sich um Leim und Farben, so entstanden tolle Postkarten. Um die Farbwirbel zu erzeugen, durften die Kinder einen Teller mit Bastelleim vorbereiten und darauf verschiedene Tropfen Lebensmittelfarbe verteilen. Sobald ein bisschen Spülmittel hinzugefügt wurde, begannen sich die Farben sofort zu bewegen und ineinander zu laufen – ein beeindruckender Effekt, der zeigt, wie sich Oberflächenspannung verändert und Stoffe miteinander reagieren.

Anschließend konnten die Kinder selbst weiter experimentieren, Farben mischen und eigene Muster gestalten. Die entstandenen Farbwirbel haben wir dann auf Postkarten übertragen und trocknen lassen, damit jede/r ein persönliches Kunstwerk mit nach Hause nehmen konnte, um die Postkarte vielleicht zu Weihnachten zu versenden. Zusätzlich gab es eine kleine Anleitung, um das Experiment vielleicht nochmal zu Hause auszuprobieren.

Beim nächsten Termin im Jugendzentrum waren Kaplasteine im Einsatz. Die Kinder konnten nach Vorlage bauen oder ihrer Fantasie freien Lauf lassen. Es entstanden unter anderem ein Stuhl, ein Tier und viele weitere Unikate. So setzten sich die Kinder spielerisch mit Statistik, Gleichgewicht und Konstruktion auseinander.
Trotz des „Windes“, der so manches Bauwerk zum Wackeln brachte, stand der Spaß klar im Vordergrund. Am größten war die Freude, wenn die Türme am Ende mit Schwung umgeschmissen wurden.

Am 4.12.2025 wurden im JuZe Maximiliansau gleich zwei Experimente durchgeführt und MINT-SPASS stellte den Kindern einen Lego Spike-Baukasten zur Verfügung.
Lego-Spike
Mit dem Lego Spike-Baukasten sammelten die Kinder erste Erfahrungen im Bereich Technik und Informatik. Durch das Bauen und einfache Programmierungen am Tablet werden Motoren und Sensoren gesteuert. So lernen die Kinder spielerisch grundlegende MINT-Inhalte und trainieren ihr logisches Denken, ihre Problemlösungs-Kompetenz sowie ihr technisches Verständnis.
Das geheimnisvolle Wasserglas
In einem tiefen Teller mit eingefärbtem Wasser wurde ein brennendes Teelicht aufgestellt und anschließend mit einem Glas überstülpt. Nach kurzer Zeit ließ sich beobachten, wie das Wasser scheinbar von selbst in das Glas hineingezogen wurde. Das Experiment sorgte für große Neugier und Staunen. Erklärung für die, die nicht dabei waren :) Beim Überstülpen des Glases geht die Kerze aus und die Luft im Glas kühlt ab. Dadurch entsteht ein Unterdruck. Der äußere Luftdruck drückt das Wasser in das Glas hinein.
Der feuerfeste Ballon
Zwei Luftballons wurden vorbereitet. Einer war nur mit Luft gefüllt, der andere mit Wasser. Beide Ballons wurden gleichzeitig vorsichtig über ein brennendes Teelicht gehalten. Was passierte? Der luftgefüllte Ballon platzte sehr schnell, der wasserbefüllte deutlich später. Erklärung für die, die nicht dabei waren :) Der leere Luftballon platzt schnell, weil die Hitze des Teelichts das Gummi stark erwärmt. Im Ballon mit Wasser passiert das nicht sofort: Das Wasser nimmt die Wärme auf und verteilt sie. Dadurch bleibt das Gummi länger kühl und reißt erst viel später. MINT-Prinzip: Wasser speichert Wärme und schützt Materialien vor schneller Überhitzung – ein spannender Einblick in Physik und Materialkunde.
